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WING CONCEPTS
Kampfkunstakademie - Stefan Jöhnk
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Escrima, Kali und Arnis

Die Begriffe Escrima, Kali und Arnis werden oft synonym verwendet und unter dem Schirm ‚philippinische Kampfkünste‘ oder auch ‚Filipino Martial Arts‘ vereint. Sie bezeichnen in Deutschland vorwiegend die philippinische Kunst des Stockkampfes.

Auf den Philippinen sind die traditionellen Kampfkünste auch heute noch weit verbreitet und genießen eine hohe Popularität.

Was als Kampfkunst der philippinischen Stämme untereinander begann, hatte auch nach der Eroberung durch die Spanier Bestand und wurde weiterentwickelt. Das zeigt sich daran, dass sich die Begriffe im Escrima, Kali und Arnis vorwiegend aus der spanischen Sprache entlehnen.

Die Bedeutung der einzelnen Begriffe kann man sich durch Übersetzung aus dem Spanischen ableiten. So erkennt man bei Arnis die Ableitung aus dem Spanischen ‚arnés‘, was Schutz/Rüstung/Harnisch bedeutet.

Escrima findet man manchmal auch in der Schreibweise ‚Eskrima‘ vor. Im Spanischen bezeichnet ‚la esgrima‘ den Fechtsport.

Über die Herkunft des Wortes ‚Kali‘ gibt es verschiedene Theorien; eine davon besagt, dass das Wort ‚Kali‘ zwei Silben vereint: ‚Ka‘ aus ‚Kahmot‘, was in der Sprache Malaysias für ‚Hand‘ steht, mit der Silbe ‚Li‘ abgeleitet aus ‚Lehok‘, was Körper bedeutet.

Der Grund für Begriffe wie ‚Arnés‘ lag in der Art des Kampfes, mit dem sich die Philippiner gegen die Spanier wehrten. Sie konnten die Europäer mit ihren Stöcken nur an den Stellen treffen, die nicht von Rüstung bedeckt war.

Die verschiedenen Stile des Escrima, Kali und Arnis wurden viele Jahre lang von Generation zu Generation in ihrer ganzen Vielfalt weitergegeben. Die offizielle Ausübung war während der spanischen Besatzung verboten, weshalb die Lehre des Stockkampfes im Geheimen überliefert wurde.

Waffenkampf – Training

Traditionell kamen scharfe traditionelle Waffen wie Messer, Dolche und Schwerter zum Einsatz. Im heutigen Escrima-, Kali- und Arnis-Training stehen vorwiegend Rattanstöcke als Trainingswaffe zur Verfügung. Auch stumpfe Schwerter und Dolche kommen zum Einsatz.

Die Verletzungsgefahr ist bei sportlich-fairer Handhabung gering, aber natürlich ist ein verantwortungsvoller Umgang der Kampfkünstler miteinander immer die Voraussetzung für ein gelungenes Training.

Das Training kann im Einzel- oder Doppelstockmodus stattfinden, oder ‚gemischt‘ mit Stock in der einen, stärkeren Hand und Messer in der anderen, schwächeren Hand. Letzteres nennt sich dann ‚Espada y Daga‘. Auch der waffenlose Kampf kann Teil des Escrima, Kali und Arnis sein.

Je nachdem, welche Waffen zum Einsatz kommen, kann auf Distanz gekämpft werden, das nennt sich dann ‚largo‘. Die Halbdistanz nennt sich ‚media‘ und die Kurzdistanz ist ‚corto‘.

Ein Vorteil des Escrima, Kali und Arnis ist es, dass ihre Techniken nicht nur mit Stöcken funktionieren, sondern auch auf Alltagsgegenstände übertragen werden können. Es werden also Techniken gelehrt, die im Alltag zur Selbstverteidigung dienen können. Der Schüler kann die philippinischen Kampfkünste aber auch wettkampforientiert als Kampfsport ausüben.

Der Escrima-, Kali– oder Arnis– Schüler erwirbt ein sehr gutes Gefühl für den eigenen Körper und seine Reflexe. Im Idealfall nehmen die Kampfkünstler den Stock nicht mehr also ‚Fremdkörper‘ wahr, sondern fühlen ihn als Verlängerung ihrer Hand. In jedem Fall geben Escrima, Kali und Arnis den Kampfsportlern ein schnell einsetzbares Repertoire an effektiven (Selbstverteidigungs-)Techniken an die Hand. Die erworbenen Kenntnisse fördern das Selbstbewusstsein und schulen die Koordination.

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