Bessere Reaktionsgeschwindigkeit

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Bessere Reaktionen im Kampfsport

Bessere Reaktionsgeschwindigkeit

Entdecke, wie dein Gehirn auf Reize reagiert und wie du diese Fähigkeit trainieren kannst.

Reaktionsgeschwindigkeit ist eine Fähigkeit, die im Sport oft unterschätzt wird. Sie bestimmt, wie schnell ein Athlet auf einen Reiz reagieren kann: Der Start bei einem Sprint, einen Aufschlag im Tennis annehmen, beim Boxen einem Schlag ausweichen. Doch das ist noch nicht alles, denn kurze Reaktionszeiten sind in fast allen Sportarten und auch im Alltag wichtig.

Die gute Nachricht: Reaktionsfähigkeit kann man trainieren. Wenn du also zu denen gehörst, die beim Laufen im Freien oft stolpern oder im Mannschaftssport nie einen Ball fangen, erfährst du hier alles über Reaktionsfähigkeit, wie sie sich zusammensetzt und wie du sie verbessern kannst.

Worauf basiert unsere Reaktionsfähigkeit?

Unsere Reaktionen werden vom Nervensystem gesteuert: Vom zentralen Nervensystem (bestehend aus Rückenmark und Gehirn) und dem peripheren Nervensystem. Stell dir mal vor, dass Du Fahrrad fährst und ein Hindernis vor dir liegt und Du ausweichen musst. Das entsprechende Signal wird von deinen optischen Sensoren über die afferenten, sensorischen Neuronen an das Gehirn gesendet.

Diese Signale, die auch als elektrische Impulse bezeichnet werden, werden vom zentralen Nervensystem verarbeitet, woraufhin eine Entscheidung getroffen wird. Dein Gehirn beurteilt die Situation und entscheidet, ob es sicherer für dich ist nach links oder nach rechts auszuweichen. Das Signal des Gehirns wird dann an die efferenten, motorischen Neuronen geleitet, die mit den für die Ausführung der Anweisung zuständigen Muskeln verbunden sind.

Reaktion und Reflex – wo liegt der Unterschied?

Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen einer Reaktion und einem Reflex? Wir sind mit Reflexen ausgestattet, die uns vor Gefahren schützen sollen. Reflexe sind normalerweise Teil einer negativen Rückkopplung und helfen unserem Körper, wieder in seine normale funktionale Stabilität zurückzukehren.

Da Reflexe schneller erfolgen müssen als eine Reaktion, durchlaufen die Signale direkt unser Rückenmark, ohne über das Gehirn zu gehen. Unsere Reaktionen müssen hingegen zuerst von unserem Gehirn verarbeitet werden. Das nimmt mehr Zeit in Anspruch, ermöglicht jedoch auch genauere und komplexere Bewegungen.

Verbesserte Leistung durch bessere Reaktionszeiten

Für bestimmte Sportarten, wie etwa Kampfsport, trainieren Athleten ganz gezielt ihre Reaktionsfähigkeit, die im Kampf von großem Vorteil ist. Doch wie tun sie das?
Die Verarbeitung von Reizen lässt sich trainieren, was wiederum zu einer schnelleren Reaktionsgeschwindigkeit führt.

Im Kampfsport nutzen wir dazu verschiedene Trainingstools. Optimal bietet sich dazu das Schlagpolstertraining an. Erst werden die Techniken langsam oder mit moderatem Tempo geübt, dann gewöhnt sich dein Körper an die Bewegungen und verinnerlicht sie.

Danach erfolgt dann die Umsetzung nach akustischen und visuellen Reizen. Dieses ist eine optimale Übung, um seine Reaktionsfähigkeit zu steigern.

Falls du dich immer noch fragst, warum du deine Reaktionsfähigkeit trainieren solltest, ist die Antwort ganz einfach: Weil du sie brauchst. Und zwar nicht nur beim Sport, sondern auch in deinem Alltag. Insbesondere in fortgeschrittenem Alter kann es vermehrt zu Verletzungen kommen, wenn du diese Fähigkeit nicht ausreichend trainiert hast.