Stärker mit Selbstverteidigung

Stärker mit Selbstverteidigung

Ein jeder hat Angst irgendwann einmal in eine gefährliche, gewalttätige Situation zu kommen. Der Moment, wo es auf einmal heißt, dass du dich gegen einen Angreifer verteidigen musst. Viele haben Angst davor in so eine Situation zu kommen. Wir sagen dir, wie du diesen Kampf gegen die Angst gewinnen kannst – mit Selbstverteidigung.

Was ist Selbstverteidigung?

Selbstverteidigung bedeutet einfach gesagt, dass man Angriffe abwehrt. Dies kann man mit den verschiedensten Techniken und Bewegungsabläufen erzielen. Selbstverteidigung heißt auch, sich gegen jede Art von Gewalt zu wehren. Dazu gehören auch präventive Maßnahmen, also solche, die einen Angriff vorbeugend vermeiden.

Prävention

Wer Gewaltsituationen meiden möchte, sollte diese zunächst frühzeitig erkennen können. Gerade nachts allein nach Hause zu gehen oder Streit mit alkoholisierten Menschen zu suchen, birgt ein großes Gewaltpotenzial. Allerding soll das auch nicht heißen, dass man nicht mehr das Haus verlassen sollte, um Gefahren aus dem Weg zu gehen. Es geht darum das Risiko von Gefahrensituationen auf vernünftige Weise zu reduzieren. Wer tatsächlich mal angegriffen wird, kann in einen Schock verfallen, der einen hemmt, sich zu wehren. Daher ist es wichtig vorbeugend Techniken zu erlernen, die in Gefahrensituationen vom Gehirn nur noch abgerufen werden müssen. Diese Verteidigungsstrategien sind häufig schnell zu erlernen und können immer weiter vertieft werden. In vielen Selbstverteidigungskursen werden dazu eine Vielzahl von realistischen Situationen nachgestellt, wie z.B. der Angriff mehrerer Personen oder bewaffnete Überfälle.

Über den eigenen Schatten springen

Selbstverteidigung bedeutet, sich mit allen Mitteln gegen einen Angreifer zu schützen, um das eigene Leben zu schützen. Das kann auch heißen, den Angreifer zu verletzen. Viele Menschen scheuen sich davor aus Angst, selbst zum Täter zu werden. Dennoch sollte immer der eigene Schutz im Vordergrund stehen.

Um Hilfe bitten

Andere Menschen in eine potenzielle Gewaltsituation zu involvieren, kann eben diese abwenden. Sobald man Hilfe von anderen bekommt, lassen Streitmacher meist von einem ab. Dabei ist es wichtig, direkt die Menschen anzusprechen, um sie aus der Rolle der Schaulustigen herauszubekommen und die Anonymität in der Masse aufzuheben. Wer explizit angesprochen und um Hilfe gebeten wird, ist meist häufiger bereit dazu zu helfen.

Mentale Stärke

Täter suchen sich häufig hilflos wirkende Menschen aus. Daher ist es wichtig mit einem souveränen Auftreten potentielle Gefahrensituationen zu entschärfen. Klare, unprovokative Aussagen zeugen von einem hohen Selbstbewusstsein. Statistisch gesehen, werden solche Menschen weniger zu Opern von Gewalt, als andere, da die Täter schwieriger Macht ausüben können. Die Selbstbehauptung und die Stärkung des Selbstbewusstseins stehen häufig im Fokus von Selbstverteidigungskursen. Diese geistige Entwicklung wird ebenfalls durch das Erlernen von Verteidigungstechniken gefördert, da sie die Selbstsicherheit und das Selbstvertrauen begünstigt. Und diese Eigenschaften sind wiederum die Basis dafür, die Angst vor Gewaltsituationen zu besiegen.

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